20.01.2010
Lese gerade in der SZ vom 13.1.2010, dass die Chinesische Regierung anlässlich einer Pressekonferenz in China mit Außenminister Westerwelle den anwesenden Journalisten verbieten will Fragen zu stellen. Westerwelle solle lediglich eine Erklärung vorlesen dürfen.
Wenn dem so ist, würde ich mir von Herrn Dr. Westerwelle wünschen, dass er den Mut hat, dieses Vorgehen nicht zu akzeptieren und die Journalisten zum Beispiel um Fragen bittet sowie ein eindeutiges Plädoyer für die Meinungs- und Pressefreiheit zu halten. Auch wenn er damit diplomatische Verwicklungen riskiert. Da sollte er sich auch nicht hinter seinem Amt verstecken. Das erwarte ich von ihm als Parteichef und als Vertreter Deutschlands!
Wichtiger als diplomatisches Kitschikitschi ist Zivilcourage und öffentliches Einstehen für die eigenen Werte!
In dem Sinn wünsche ich unserem Guido Westerwelle Mut und Geschick bei dieser schwierigen Mission.
(C) 2012 Andreas Keck