Gegen den Strom.

19.01.2018
Andreas Keck
Gegen den Strom.

Vor rund 20 Jahren wurde ich Mitglied der Freien Demokraten. Nicht zuletzt angestachelt auch von dem wunderbaren Motiv des Fisches, der gegen den Rot-Schwarzen Strom schwimmt.

Der kleine gelbe Fisch, der heute wahrscheinlich magentafarben wäre, verkörpert wunderbar mir wichtige Werte: Sein Ding machen, unbequem sein, sich gegen den Mainstream stellen, querdenken, Mut haben.

Der kleine gelbe Fisch alleine war es aber auch nicht, der mich zum Eintritt in die Partei bewogen hatte. Die Geburt meines Sohnes Niclas (mittlerweile 20) war ein weiterer starker Antrieb. Ich wollte meinen Beitrag dazu leisten, unsere Heimat Bayern besser zu machen und damit auch seine Zukunft zu sichern.

Schon damals war mir die Alleinherrschaft der CSU ein Graus. Rückwärtsgewandheit, latente Fremdenfeindlichkeit, bayerntümelndes "Mir san mir" und das Opfern von Freiheit und Bürgerechten auf dem Altar der vermeintlichen Sicherheit waren noch nie mein Ding. Weltoffen, tolerant, innovativ, zukunftsfreudig und mutig sollte mein Bayern sein. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Obergrenze, Leitmotivdebatten, Maut, neue Grenzkontrollen mit neuem eigenen Personal, das Ablehnen eines modernen Einwanderungsrechts, der Umgang mit Flüchlingen bis zu Behinderung statt Unterstützung von Integration und einiges mehr zeigt mir immer wieder, dass Bayern nicht gut von der CSU alleine regiert wird. Und motiviert mich immer wieder aufs Neue, mich in meiner bayerischen FDP zu engagieren.

Ab Herbst 2018 werde ich – so die Wähler das so wollen – als Abgeordneter im Bayerischen Landtag die Geschicke unseres Landes mitbstimmen können. Darauf freue ich mich "narrisch" und verspreche jetzt schon mal, dass mich der kleine gelbe Fisch begleiten wird.

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