Die Nacht der Netze: Bayern und die Mobilität der Zukunft

04.07.2018
Andreas Keck
Die Nacht der Netze: Bayern und die Mobilität der Zukunft

Ein Bericht von Paola Lehmann Gamez

Mobilität und München. Zwei Schlagwörter denen im Gespräch oft Assoziationen wie Verkehrsinfarkt, Stillstand und Umweltverschmutzung folgen. Mit diesen Bildern im Kopf kommen dann auch schnell Gefühle wie Frust und Unmut auf.

In Zukunft wollen wir Mobilität in Bayern mit etwas anderem verbinden können – Freude.

Werner Theiners Nacht der Netze, unter dem Motto „Wie digital fährt der Mensch?“, hat Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Politik zusammengebracht, um über die potentielle Zukunft der Mobilität für Bayern und die Welt zu diskutieren.

In der Mercedes Lounge tauschten sich Redner wie Manuel Gerres, Geschäftsführer der Deutschen Bahn, Konrad Best, Vice-President Digital Flughafen München, und Roland Werner von Uber in einer Podiumsdiskussion unter einander und mit dem Unternehmer-Publikum aus. Als Repräsentant der Politik konnte Andreas Keck seine Agenda für ein digital fittes Bayern anreißen.

Ein Update für Bayern: so positioniert sich Keck und steht neben den kleineren Aspekten von Digitalisierung wie dem Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetz besonders für einen gesellschaftlichen und politischen Paradigmenwechsel ein. Kulturell müssen wir unsere Art Verkehr zu betrachten von Ideologien befreien und Logik walten lassen.

Unsere Art uns Fortzubewegen muss sich grundlegend ändern. Das ist angesichts der aktuellen Situation nicht wirklich verwunderlich. Dass uns Flugtaxis, Hyperloops, Elektroroller und autonom fahrende Fahrzeuge dabei unterstützen werden, mag für den ein oder anderen noch Zukunftsmusik sein.

Tatsache ist aber, dass die politischen Entscheidungen über unsere Investitionen in die Verkehrsträger von morgen heute getroffen werden müssen.

Entschlossenheit und eine digitale Revolution, wie sie Andreas Keck fordert, sind es, was Bayern benötigt, um den Anschluss an die Welt nicht zu verlieren und die wichtigen Dinge in Punkto digitale Infrastruktur, E-Government und Bildung nicht zu verschlafen.

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