Bayern wählt anders. Diesmal wirklich.

11.10.2018
Andreas Keck
Bayern wählt anders. Diesmal wirklich.

Das Wahlrecht war in Bayern schon immer anders, weil hier tatsächlich beide Stimmen (Erst- und Zweitstimme zusammen) über die endgültige Sitzverteilung im Landtag entscheiden. Diesmal wählen die Bayern sogar im doppelten Sinn anders: Die Alleinregierung der CSU wird Geschichte sein.


Deshalb wird schon jetzt wild spekuliert: Welche Koalitionen sind möglich? Werden Ministerpräsident Söder und Parteichef Seehofer das erwartete Debakel der CSU politisch überleben? Kommt Schwarz-Grün? Oder eine Koalition aus CSU, Freien Wähler und FDP? Oder eine wilde Mischung aus Grünen, SPD, Freie Wähler und FDP?
Rechnerisch wird vieles möglich sein – inhaltlich aber wird es schon schwieriger. Jenseits aller Spekulationen ist eines allerdings sicher: Je stärker die FDP im Maximilianeum vertreten sein wird, desto höher sind die Chancen auf mehr Frische und mehr Vernunft in unserem Freistaat Bayern. Mit der FDP regieren ist besser, als schlecht regieren. Dafür werbe ich gerne.

Die Freien Demokraten gehen optimistisch in die letzen Wahlkampftage und haben ein Papier veröffentlicht mit den 10 wichtigsten Punkten, die sie angehen wollen. Mehr Gerechtigkeit und Investitionen in Bildung speziell bei den Jüngsten steht da ganz oben in der Liste. Aber auch eine Offensive in Sachen bezahlbare Wohnungen und bessere Pflege. Flüchtlinge, die gut integriert sind und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können, sollen hier bleiben dürfen. Menschen ohne Aufenthaltsrecht und Bleibeperspektive in Deutschland sollen dafür schneller und konsequenter abgeschoben werden.

Die Liberalen wollen Schluß machen mit Funklöchern und wollen schnelles Glasfaserinternet für alle Haushalte. Damit uns unsere Polizei auch in Zukunft gut schützen kann und weniger Überstunden anfallen, soll sie technisch besser ausgestattet werden.

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