Konsequente Digitalisierung statt Überstunden. So helfen wir der Polizei.

01.03.2017
Andreas Keck

Hier ein kurzer Kommentar zu diesem Artikel in der SZ vom 1. März 2017: Polizei – 20 Millionen Überstunden 

20 Millionen Überstunden und der politische Streit entflammt sich zwischen Rot und Schwarz an der Forderung nach mehr Polizisten. Warum denkt eigentlich niemand über andere Lösungen nach? Mehr Effizienz durch konsequente Digitalisierung von Arbeitsabläufen z. B. Kleines Beispiel: Neulich auf dem Dorf erfassen zwei Beamte einen harmlosen Verkehrsunfall. Personalien, Führerschein und Fahrzeugdaten werden handschriftlich (!) erfasst. Mein Erstaunen darüber kommentiert die Beamtin mit der Bemerkung, dass das nicht das Schlimmste sei, denn sie muss das alles auf dem Revier dann nochmals abschreiben um es ins EDV-System zu übertragen. Verdammt nochmal, denke ich mir, gebt der Polizei doch bitte moderne Technik, die ihnen die Arbeit erleichtert und ihnen Überstunden erspart. Damit sie sich um Sicherheit statt um Bürokratie kümmern kann. Das wäre mal eine Ansage. Falls dann immer noch Polizeikräfte fehlen, dann müssen natürlich welche eingestellt werden. Ich behaupte jedoch, dass mögliche Effizienzsteigerungen durch konsequente Digitalisierung weit mehr als 20 Mio. Überstunden ausgleichen werden. Also liebe GroKo-Wahlkämpfer: Machen statt Sprüche klopfen!

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